KOLLAPSOLOGIE IV – SYNKOPE

(for German text see below)

In SYNKOPE, the concluding fourth part of KOLLAPSOLOGIE on collapsing systems, the audience now acts as both protagonists and performers. Seated opposite one another as strangers around „campfires“ in Euripides’ cave, they engage in dialogue. What can be said about society in this context will be reflected acoustically throughout the performance.
This collective composition, which blends play and art, spoken word and conference, offers those present the opportunity to reflect on the phenomenon of society alongside strangers, whilst escaping the feeling of powerlessness – the German word for „syncope“ – that comes from not being heard.

Kollapsologie IV: SYNKOPE weaves together all the audience’s discussions into a polyphonic composition, interspersed with pauses that make audible what would otherwise have been lost.

The world system as we know it today is based on the thinking of ancient Greece. As in Parts I–III, reference is made to this in a text by Thomas Ballhausen on the character of Alcestis, this time drawing on Euripides.

This final part of the KOLLAPSOLOGIE tetralogy, which deals with the fourth element, „Earth“, refers to our living environment. Encountering a stranger (another human being) is the most challenging task of our existence. The ability to engage in personal conversation will shape our future.

Performance für Publikum

In SYNKOPE, dem abschließenden 4.Teil der KOLLAPSOLOGIE über zusammenbrechende Systeme, ist nunmehr das Publikum zugleich Protagonist als auch Performer. Diese sitzen einander als Unbekannte ixn der Höhle des Euripides an „Lagerfeuern“ gegenüber und verhandeln. Was dabei über Gesellschaft gesagt werden kann, wird sich in den Durchgängen akustisch widerspiegeln.
Diese kollektive Komposition zwischen Spiel und Kunst, zwischen Sprachmusik und Konferenz gibt den Anwesenden die Möglichkeit, mit unbekannten Anderen das Phänomen Gesellschaft zu reflektieren und dabei dem Gefühl der Ohnmacht – das ist das deutsche Wort für „Synkope“ -, nicht gehört zu werden, zu entkommen.

Kollapsologie IV: SYNKOPE komponiert alle Gesprächsrunden des Publikums zu einem polyphonen Tonsatz, in dem Pausen eingefügt werden, die hörbar machen, was sonst verschwunden wäre.

Das Weltsystem, wie wir es heute kennen, beruht auf dem Denken der griechischen Antike. Mit einem Text von Thomas Ballhausen zur Gestalt der Alkestis wird, wie bereits in den Teilen I-III, diesmal mit Euripides darauf Bezug genommen.

Dieser abschließende Teil der Tetralogie KOLLAPSOLOGIE über das vierte Element, „Erde“, meint unseren Lebensraum. Einem Unbekannten (einem anderen Menschen) zu begegnen ist die anspruchsvollste Aufgabe unseres Daseins. Die Fähigkeit zum persönlichen Gespräch bestimmt unsere Zukunft.

In SYNKOPE, dem abschließenden 4.Teil der KOLLAPSOLOGIE über zusammenbrechende Systeme, ist nunmehr das Publikum zugleich Protagonist als auch Performer. Diese sitzen einander als Unbekannte in der Höhle des Euripides an „Lagerfeuern“ gegenüber und verhandeln. Was dabei über Gesellschaft gesagt werden kann, wird sich in den Durchgängen akustisch widerspiegeln.
Diese kollektive Komposition zwischen Spiel und Kunst, zwischen Sprachmusik und Konferenz gibt den Anwesenden die Möglichkeit, mit unbekannten Anderen das Phänomen Gesellschaft zu reflektieren und dabei dem Gefühl der Ohnmacht – das ist das deutsche Wort für „Synkope“ -, nicht gehört zu werden, zu entkommen.

Kollapsologie IV: SYNKOPE komponiert alle Gesprächsrunden des Publikums zu einem polyphonen Tonsatz, in dem Pausen eingefügt werden, die hörbar machen, was sonst verschwunden wäre.

Das Weltsystem, wie wir es heute kennen, beruht auf dem Denken der griechischen Antike. Mit einem Text von Thomas Ballhausen zur Gestalt der Alkestis wird, wie bereits in den Teilen I-III, diesmal mit Euripides darauf Bezug genommen.

Dieser abschließende Teil der Tetralogie KOLLAPSOLOGIE über das vierte Element, „Erde“, meint unseren Lebensraum. Einem Unbekannten (einem anderen Menschen) zu begegnen ist die anspruchsvollste Aufgabe unseres Daseins. Die Fähigkeit zum persönlichen Gespräch bestimmt unsere Zukunft.

CREDITS

Künstlerische Leitung, Konzept, Inhalte – Thomas Cornelius Desi
Mediale Entwicklung und Umsetzung – Peter Koger
Alkestis-Text – Thomas Ballhausen
Raum – RUST (Rupprecht/Steixner)
Produktionsleitung – Jonas Nikolai
Hospitanz – Katharina Schlereth
Performance – Das Publikum

Eine Produktion der Musiktheatertage Wien in Kooperation mit Mediaopera

Mit freundlicher Unterstützung BMKÖS, StadtWien Kultur Ma7

18. September 19:30
19. September 19:30
20. September 19:30

WUK Projektraum, Währinger Str. 59, 1090 Wien

TICKETS